Apr 26

FRESH UP – Lebensrettende Sofort Massnahmen

Fachdozent Friedhelm Theis vom Regionalverband Bergisch-Land der Johanniter schilderte am 3. September 2015 im St.-Josef-Krankenhaus anschaulich, wie man verunglückten Personen helfen kann.
Helfen ist eine Verpflichtung – unterlassene Hilfeleistung eine Straftat, die mit Haft oder Geldstrafe geahndet wird (§ 323c StGB).
Allerdings muss Hilfe zumutbar sein und darf den Helfenden nicht in eigene Gefahr bringen!

Jeder ist verpflichtet:
 den Notruf unter 112 abzusetzen
 die 5 W’s zu beachten:

1. Wo ist es passiert?
2. Was ist geschehen?
3. Wie viele Verletzte gibt es?
4. Welche
Art von Verletzung liegen vor?
5. Warten auf Rückfragen
der Zentrale und auf Anweisungen
des Sanitäters oder Notarztes, dazu das Handy auf laut stellen und folgenden

Ablauf durchführen:

erste hilfe

 1.   Feststellung, ob der am Boden liegende Mensch auf Ansprache oder
Berühren  reagiert oder bewusstlos ist.

2.  Bei Bewußtlosigkeit auf freie Atemwege achten, Erbrochenes entfernen.
     Stabile Seitenlage herstellen.
3.  Bei Atemstillstand: Wiederbelebung durch Herzdruckmassage und
Mund zu Mund-Beatmung einleiten.

 

An einem Torso konnte praktisch geübt werden, was sehr aufschlussreich und interessant war. Auch die Funktionsweise eines Defibrillators wurde erklärt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer dankten dem Referenten für seinen inhaltsreichen Vortrag und die anschaulichen Darstellungen.

Für alle, die täglich mit dem Auto unterwegs sind: mehr erfahren Sie unter Johanniter Erste-Hilfe-online: http://www.johanniter.de/kurse/erste-hilfe-online/

Mit einem herzlichen Dank für die hervorragenden Ausführungen verabschiedete Fau Brix Herrn Theis, wobei wir uns zukünftig auf weitere Informationen und Vorträge freuen, um auf dem Laufenden zu bleiben.

 

 

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